5 Tipps zum Sparen bei deinem Renovierungsprojekt

Alles wird teurer. Selten hat dieser Satz so sehr zugetroffen, wie in den letzten Monaten. Wer den Geldspeicher nicht bis zum Überlauf gefüllt hat, der überlegt nun noch genauer, welche Investitionen zum aktuellen Zeitpunkt möglich und sinnvoll sind. Wir wollen Euch Tipps geben, wie ihr trotzdem das Optimum für Euer Renovierungsprojekt herausholen könnt.

1. Mach es wie Ju und mach dir einen Plan

„Einfach mal machen“ ist ein tolles Motto. Doch wenn es um Dein Renovierungsprojekt geht, lohnt es sich, vorher einen Plan zu machen. Stelle dir im Rahmen der Bestandsaufnahme Fragen wie: „Was ist kaputt?“, „Was will ich machen?“ und verschaffe dir einen Überblick. Je nach Zustand kommst du dann zu der Erkenntnis entweder quasi einmal alles machen zu müssen oder doch gezielt da anzusetzen. Im gleichen Zuge solltest du dir über deine finanziellen Möglichkeiten klar werden. Natürlich ist das immer ein Wechselspiel, da hier immer wieder nachjustiert werden muss, wenn neue Erkenntnisse dazukommen. Außerdem wirst du Prioritäten setzen müssen. Häufig wird zunächst an der Außenanlage oder auf Träume wie die eigene Sauna verzichtet, da diese auch später noch nachgeholt werden können.

2. Umfangreiche Informationen einholen und in Deinen Plan einfließen lassen

Eine Renovierung ist ein umfangreiches Projekt. Beschaffe Dir gezielt Informationen aus unterschiedlichen Quellen. Deshalb teile unseren Podcast mit jedem, der sich mit Renovierung beschäftigt;). Der Übergang zwischen Informationsüberfluss und zu wenig Information ist fließend. Vor allem aber ist es wichtig, eine gute Basis zu haben, um auf Augenhöhe mit Deinen Projektpartnern, wie bspw. Handwerkern oder Händlern, zu sprechen und Deine Verhandlungsposition zu stärken. Spreche auch mit Leuten, die bereits Erfahrungswerte haben. Was kostet eine Badrenovierung, was kostet eine Küche, was kostet ein Fußboden? … hole Angebote von Handwerkern ein oder besuche verschiedene Küchenstudios, um in das Thema einzutauchen. Lieber einmal mehr über die Entscheidung schlafen, so viel Zeit muss sein.

3. An der richtigen Stelle sparen und auf Preis/Leistung achten

Ja, die Designerstücke aus der Badausstellung oder die Küche aus der aktuellen Saison sehen toll aus und selbstverständlich kann jeder selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgeben will. Doch gerade an der Einrichtung lässt sich sehr viel sparen, ohne auf Qualität zu verzichten. So waren bei Julian die individuell gefertigten Badmöbel vom Schreiner deutlich günstiger als die, aus der Badausstellung. Individuelle Maße und freie Holzwahl inklusive. Mit etwas Glück kommt man auch an Ausstellungsstücke heran. So hat Ju bei seiner Küche im Vergleich zum Originalpreis ca. 30.000 € gespart und eine absolute Premiumküche erhalten. Der Online-Kauf ist nicht immer die Lösung. Viele Handwerker arbeiten nur mit Ihrem Fachlieferanten zusammen, sodass man erst mal einen Handwerker finden muss, der online gekaufte Produkte auch verarbeitet.

4. Eigenleistung, wo möglich – Fachmann, wo nötig.

Die Eigenleistung ist definitiv eines der größten Einsparpotenziale. Wer handwerklich begabt ist und Zeit investieren kann, der spart schnell tausende Euros. Begonnen beim Abbruch kann der Vorschlaghammer auch selbst angepackt werden – das spart gleich das Fitnessstudio. Auch im Bereich der Elektrik können die Schlitze selbst gemacht und Kabel selbst hereingelegt werden und nur der Anschluss dann durch einen Fachmann erfolgen. Wer Laminat, Vinyl oder Klickparkett verlegen möchte, kann ebenfalls relativ einfach selbst tätig werden. Doch Vorsicht: es gibt einen Grund, warum gutes Handwerk Geld kostet und warum für nahezu jedes Gewerk eine langjährige Ausbildung erforderlich ist. Besonders sensibel ist der Umgang mit Wasseranschlüssen. Hier drohen bei unsachgemäßer Arbeit schnell riesige Schäden, die dann auch nicht versichert sind.

5. Wenn Du etwas machst, mach es gleich richtig

Erliege nicht der Illusion auf Dinge kurzfristig zu verzichten, in der Hoffnung es wird vielleicht später günstiger werden. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Preise in nahezu allen Bereichen eher steigen, als fallen. Wenn Du im Entscheidungs- und Umsetzungsprozess bist, dann zieh es durch. Die Zukunft kann keiner vorhersagen, daher bereite das Projekt so vor, dass es zu Deiner aktuellen Lebenssituation und zu Deinen Ansprüchen passt und es gibt auch bei fallenden Preisen keinen Grund mehr, hinterher etwas zu bereuen.

Kennt ihr noch weitere Tipps? Dann lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. 

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